Gebäude Energiewende

Herzlich Willkommen beim Forschungsprojekt „Gebäude-Energiewende“

Deutschland braucht eine Gebäude-Energiewende: Rund ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland wird derzeit genutzt, um Gebäude zu beheizen. Daher ist es besonders wichtig, den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Dieses Projekt untersucht, wie die Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleine Mehrfamilienhäuser in Deutschland auf eine nachhaltige und klimafreundliche Wärmeversorgung umgestellt werden können. 

> Weiterlesen...

Aktuelles aus dem Projekt

  • Broschüre: Wie Kommunen Eigentümer/innen bei energetischer Gebäudesanierung unterstützen können

    Deutschland braucht eine Gebäude-Energiewende. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen Energieverbrauch und CO2-Emissionen deutlich reduziert werden. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinere Mehrfamilienhäuser spielen hierfür eine wichtige Rolle. Die jetzt erschienene Broschüre „Eigentümerinnen und Eigentümer bei der energetischen Gebäudesanierung unterstützen“ liefert Empfehlungen für Kommunen und Regionen, wie private Eigentümer/innen als wichtige Zielgruppe bei der Sanierung unterstützt werden können. Sie entstand im BMBF-Projekt Gebäude-Energiewende unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung. [mehr]

  • Welche Sanierung für welches Gebäude? - Gebäudesteckbriefe veröffentlicht

    Welche Sanierung lohnt sich? Im Projekt entwickelte Gebäudesteckbriefe sollen Gebäudeeigentümer/innen einen ersten Eindruck geben, welche Kombination von Sanierungsmaßnahmen für unterschiedliche Gebäudetypen kosteneffizient zu einer deutlichen Reduktion des Endenergiebedarfs führen. [mehr]

  • Private Eigentümer/innen für nachhaltige Sanierungen motivieren - Fachtagung diskutiert Erfolgsfaktoren

    Wie können private Eigentümer/innen kleinerer Wohngebäude motiviert werden, ihre Gebäude nachhaltig energetisch zu sanieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Regionale Strategien für die energetische Sanierung kleinerer Wohngebäude“ des Projekts Gebäude-Energiewende am 14. Oktober 2016 in Berlin. An der Tagung nahmen Vertreter/innen von Klimaschutzagenturen, Verbraucherzentralen, Kommunen und Regionen, Umweltverbänden, Ministerien, Forschungseinrichtungen sowie Energieberater/innen und Architekt/innen teil. [mehr]

  • Energetische Sanierung steigern: Planungsregionen plädieren für regionale Klimaschutzagenturen in Brandenburg

    Welche Möglichkeiten gibt es, um private Gebäudeeigentümer/innen beim Thema energetische Sanierung stärker zu unterstützen? Diese Frage wurde auf zwei Workshops des Projektes Gebäude-Energiewende am 6. und 12. Oktober 2016 in den Planungsregionen Havelland-Fläming und Lausitz-Spreewald diskutiert. Als eine wichtige Möglichkeit wurde der Aufbau von Klimaschutzagenturen auf Kreisebene genannt, da bisher in Brandenburg keine kommunalen oder regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen existieren. Diskutiert wurden darüber hinaus... [mehr]

  • Ökobilanz: Energetische Sanierungen amortisieren sich aus Klimaschutzperspektive schnell

    Energetische Sanierungen sind gut für das Klima, denn die Gebäude verbrauchen hinterher weniger Heizenergie und stoßen damit weniger Treibhausgase aus. Doch um Gebäude zu dämmen oder von fossilen auf erneuerbare Technologien der Wärmebereitstellung umzusteigen, ist zunächst der Einsatz von Energie nötig: Dämmmaterial und Heizsysteme müssen hergestellt, transportiert, gelagert, verkauft und montiert werden. Häufig wird diese in Vorprodukten oder Produktionsprozessen enthaltene Energie als „graue Energie“ eines Produktes bezeichnet. Wie sinnvoll also sind energetische Sanierungen aus ökologischer Perspektive unterm Strich? [mehr]

  • CLIMA 2016: Entwicklung des genetischen Optimierungsalgorithmus

    Bei der Konferenz Clima 2016 in Aalborg/Dänemark vom 22. bis 25. Mai 2016 präsentierte Dr.-Ing. Rita Streblow aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt. In einer eigenen Session zur Gebäudesanierung berichtete sie über die Entwicklung des genetischen Optimierungsalgorithmus zur Bestimmung gebäudespezifischer Sanierungspakete. [mehr]

  • Vortrag: Nachhaltige Sanierungslösungen für Wohngebäude in der Region Lausitz-Spreewald

    Welche nachhaltigen Sanierungsoptionen es für Einfamilienhäuser gibt und welche ökologischen Wirkungen diese haben, erklärte IÖW-Energieexpertin Dr. Julika Weiß am 12. April 2016 auf einem abschließenden Workshop des Regionalen Energiekonzepts Lausitz-Spreewald in Cottbus. Für das Projekt Gebäude-Energiewende präsentierte die Wissenschaftlerin neben den Ergebnissen zu Gebäudebestand und Sanierungsgeschehen auch verschiedene Sanierungsstrategien für ausgewählte Gebäudeprototypen in der Untersuchungsregion Lausitz-Spreewald. Zentrale Elemente für eine klimafreundliche Sanierung sind dabei sowohl die energetische Modernisierung von Dach, Außenwänden und Fenstern, als auch die Umstellung der Energieerzeugung unter Einbeziehung von erneuerbaren Energien. Doch nicht nur private Hausbesitzer/innen können etwas zur Gebäude-Energiewende beitragen – auch die Politik ist gefragt. Deshalb entwickelt das Projektteam derzeit Szenarien für die Region und leitet aus den Ergebnissen politische Handlungsempfehlungen ab. Hier geht es zum Vortrag (pdf) [mehr]

Projektflyer

Transformation des Energiesystems

Im Förderschwerpunkt "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" der Sozial-ökologischen Forschung fördert das BMBF insgesamt 33 Forschungsverbünde.

Mehr Informationen

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

FKZ: 03EK3521

Laufzeit:
August 2013 - Oktober 2016