Gebäude Energiewende

Herzlich Willkommen beim Forschungsprojekt „Gebäude-Energiewende“

Deutschland braucht eine Gebäude-Energiewende: Rund ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland wird derzeit genutzt, um Gebäude zu beheizen. Daher ist es besonders wichtig, den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Dieses Projekt untersucht, wie die Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleine Mehrfamilienhäuser in Deutschland auf eine nachhaltige und klimafreundliche Wärmeversorgung umgestellt werden können. 

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Aktuelles aus dem Projekt

  • CLIMA 2016: Entwicklung des genetischen Optimierungsalgorithmus

    Bei der Konferenz Clima 2016 in Aalborg/Dänemark vom 22. bis 25. Mai 2016 präsentierte Dr.-Ing. Rita Streblow aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt. In einer eigenen Session zur Gebäudesanierung berichtete sie über die Entwicklung des genetischen Optimierungsalgorithmus zur Bestimmung gebäudespezifischer Sanierungspakete. [mehr]

  • Vortrag: Nachhaltige Sanierungslösungen für Wohngebäude in der Region Lausitz-Spreewald

    Welche nachhaltigen Sanierungsoptionen es für Einfamilienhäuser gibt und welche ökologischen Wirkungen diese haben, erklärte IÖW-Energieexpertin Dr. Julika Weiß am 12. April 2016 auf einem abschließenden Workshop des Regionalen Energiekonzepts Lausitz-Spreewald in Cottbus. Für das Projekt Gebäude-Energiewende präsentierte die Wissenschaftlerin neben den Ergebnissen zu Gebäudebestand und Sanierungsgeschehen auch verschiedene Sanierungsstrategien für ausgewählte Gebäudeprototypen in der Untersuchungsregion Lausitz-Spreewald. Zentrale Elemente für eine klimafreundliche Sanierung sind dabei sowohl die energetische Modernisierung von Dach, Außenwänden und Fenstern, als auch die Umstellung der Energieerzeugung unter Einbeziehung von erneuerbaren Energien. Doch nicht nur private Hausbesitzer/innen können etwas zur Gebäude-Energiewende beitragen – auch die Politik ist gefragt. Deshalb entwickelt das Projektteam derzeit Szenarien für die Region und leitet aus den Ergebnissen politische Handlungsempfehlungen ab. Hier geht es zum Vortrag (pdf) [mehr]

  • Vortrag DKV-Jahrestagung: Energieeffizienz im Test

    Welche energetische Effizienz unterschiedliche Sanierungsstrategien aufweisen, präsentierte Katrin Ansorge für das BMBF-Forschungsprojekt „Gebäude-Energiewende“ im November auf der Deutschen Kälte- und Klimatagung des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins (DKV) in Dresden. Über 100 Beiträge wurden an zwei Tagen in den fünf Arbeitsabteilungen des DKV präsentiert. Im Themenblock Klimatechnik und Wärmepumpenanwendung erklärte die Expertin für Gedäudeenergiekonzepte wie das Forschungsprojekt mit den bisherigen Ergebnissen nun in vergleichende Untersuchungen für sieben im Projekt entwickelte Prototypgebäude einfließen kann. Die Prototypen repräsentierten typische Gebäude des Wohngebäudebestands und sollen somit eine Hochrechnung der Energieeinsparungen ermöglichen, so Ansorge ausblickend. Mehr Informationen zur Tagung [mehr]

  • Vortrag: Energetische Nachrüstung im Gebäudebestand

    Auf der internationalen Konferenz „Smart and Sustainable Planning for Cities and Regions 2015 (SSPCR 2015) präsentierte die Expertin für Gedäudeenergiekonzepte Rita Streblow im November in Bozen (Südtirol) unter dem Titel „Optimized Energy Retrofit Path for Buildings under National Goals“ neueste Ergebnisse des BMBF-Forschungsprojektes Gebäude-Energiewende. Nähere Informationen zur Konferenz hier. [mehr]

  • Für die energetische Sanierung motivieren – Julika Weiß auf Herbstforum Altbau

    Über 400 Fachleute diskutierten am 11. November 2015 in Stuttgart auf der 17. Fachtagung Herbstforum Altbau über aktuelle Entwicklungen der energetischen Gebäudesanierung. Renommierte Expertinnen und Experten stellten Projekte, Ergebnisse, Studien und Erfahrungen aus Forschung und Praxis vor. IÖW-Sanierungsexpertin Dr. Julika Weiß gab in ihrem Vortrag „Gut motiviert geht die energetische Gebäudesanierung besser – Erfahrungen und Anregungen“ einen Überblick über aktuelle Forschungserkenntnisse zu den Fragen, wie Gebäudeeigentümer für eine Sanierung motiviert werden können, wie das „Gelegenheitsfenster“ Eigentumsübertragung optimal genutzt werden kann und welche weiteren Sanierungsanlässe und Ansätze es gibt. [mehr]

  • BMBF-Statuskonferenz: Zwischenergebnisse

    Auf der Statuskonferenz Umwelt-und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems stellt das Projektteam am 15./ 16. September 2015 in Bonn erste Zwischenergebnisse vor. Diese betreffen insbesondere die regionalen Rahmenbedingungen und Gebäudeprototypen sowie die Entwicklung angepasster Sanierungsoptionen. Lesen Sie mehr... [mehr]

  • Nachwendebesonderheiten: Private Gebäudesanierung in Brandenburg

    Die Entscheidung von Eigentümer/innen energetische Sanierungen vorzunehmen, hängt unter anderem von der erwarteten Nutzungsperspektive des Gebäudes ab. Das Projekt „Gebäude-Energiewende“ geht von der These aus, dass regionale Wachstumsdynamiken die Sanierung mit beeinflussen. Der vorliegende Arbeitsbericht stellt die zentralen Ergebnisse einer vergleichenden Auswertung von Daten zu Wohngebäuden in zwei Untersuchungsregionen im Land Brandenburg vor. Der Bericht zeigt, dass die Unterschiede zwischen den Regionen eher gering und nicht so wie erwartet prägnant sind. Jedoch bestehen im Vergleich zu Gesamtdeutschland in den letzten zwanzig Jahren erhebliche Unterschiede bezüglich der Sanierungsaktivitäten und -tiefe. Der Einfluss der Unterschiede in Wirtschaft und Demografie zwischen der schrumpfenden und der wachsenden Untersuchungsregion ist demnach durch Nachwendebesonderheiten – hoher Bedarf an und hohe Motivation zur Modernisierung in den 90er Jahren – überlagert. [mehr]

Projektflyer

Transformation des Energiesystems

Im Förderschwerpunkt "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" der Sozial-ökologischen Forschung fördert das BMBF insgesamt 33 Forschungsverbünde.

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Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

FKZ: 03EK3521

Laufzeit:
August 2013 - Oktober 2016