Gebäude Energiewende

Erwartete Ergebnisse: Empfehlungen für passgenaue Sanierungsstrategien

Als Ergebnis des Projekts werden standortspezifische Optionen beschrieben, wie sich die Wärmeversorgung von Wohngebäuden in der Zukunft so entwickeln kann, dass sie nachhaltig ist –ökonomisch, ökologisch und sozialverträglich. Für die beiden Modellregionen werden Szenarien erarbeitet, für die darüber hinaus die regionalökonomischen Wirkungen ermittelt werden. Aus den Ergebnissen lassen sich Empfehlungen für angepasste Sanierungsstrategien und für den Einsatz von Instrumenten ableiten, die zu diesen Sanierungsstrategien passen. Diese Empfehlungen richten sich insbesondere an Kommunen, Länder und den Bund. Hauptzielgruppe sind neben politischen Akteuren Intermediäre, wie Energieagenturen oder Verbraucherzentralen, die in direktem Kontakt zu den Hauseigentümer/innen stehen und die Ergebnisse weitervermitteln können. Für die direkte Ansprache der Hauseigentümer/innen wird ein Internettool erarbeitet, das zentrale Ergebnisse leicht verständlich aufbereitet und nutzbar macht.

Konkret sind folgende Kommunikationsmittel geplant:

  • Broschüre mit Empfehlungen für politische Akteure (Policy Paper) bzgl. der Ausgestaltung politischer Instrumente mit dem Ziel eine nachhaltige Sanierungspraxis zu etablieren
  • Online-Beratungstool „Sanierungsampel“, das es Hauseigentümer/innen erleichtern soll, verschiedene Sanierungsoptionen zu erkennen und einzuschätzen
  • Steckbriefe Nachhaltige Sanierungsoptionen, die die Eckdaten für verschiedene nachhaltige Möglichkeiten der Gebäudesanierung auf einen Blick aufzeigen

Um den direkten Fluss der Projektergebnisse und erstellten Kommunikationsmittel in die Praxis zu befördern, wird zum Ende des Projekts eine Konferenz mit Teilnehmer/innen aus Praxis, Politik, Wissenschaft und einer interessierten Fachöffentlichkeit durchgeführt.